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10277
Material-Set Medikation in Schwangerschaft und Stillzeit
29,15 EUR
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Art.Nr.:
10277
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Material-Set für medizinische Fachkreise wie Apotheken und Arztpraxen
Welche Materialien gehören zum DGK-Material-Set?
Beratungstabelle
als praktisches Hilfsmittel für die Medikamentenempfehlung
Gelistet sind mehr als 70 erprobte, rezeptfreie Arzneistoffe, übersichtlich nach Indikationsgruppen geordnet, für die häufigsten während Schwangerschaft und Stillzeit auftretenden Beschwerden bzw. Mangelzustände (mehr als 30 Beschwerdebilder). Auf einen Blick ist ersichtlich, welcher Wirkstoff in welcher der drei Schwangerschaftsphasen und in der Stillzeit geeignet sein kann. Dabei wird differenziert nach „Mittel der 1. Wahl“, „bei strenger Indikation“ und „nur in dringenden Ausnahmefällen“.
Hintergrundinformation:
Aussagen zu Arzneimitteln in Schwangerschaft und Stillzeit zu machen, ist nicht einfach. Grundsätzlich werden in dieser Zielgruppe keine Studien durchgeführt, die
Packungsbeilagen und Fachinformationen
enthalten dementsprechend oft nur ausweichende, wenig aussagekräftige Angaben. In der
Fachliteratur
finden sich zum Teil sogar widersprüchliche Informationen. Dennoch werden Arzt und Apotheke nicht selten damit konfrontiert, eine Schwangere kompetent darüber beraten zu müssen, welche Medikamente sie nehmen darf. Eine Nicht-Behandlung ist auch nicht die Lösung, denn auch dies kann Mutter und Kind schaden. Woran können sich Fachleute also orientieren?
Medizinische Fachinstitute wie das renommierte
Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie
in Berlin (
www.embryotox.de
) verfügen über aktuelle wissenschaftliche Daten. Auf diesen basieren die Angaben der DGK-Beratungstabelle, die der ärztliche Leiter Dr. med. Christof Schaefer zudem überprüft hat. Zur Vertiefung des Themas, auch zu rezeptpflichtigen Arzneistoffen, empfiehlt sich das Fachbuch „Arzneiverordnung in Schwangerschaft und Stillzeit“. Abweichungen von Daten in der Roten Liste und elektronischen Datenbanken sind durchaus möglich und erklären sich aus den eingangs aufgeführten Punkten. Ein individuelles Beratungsgespräch kann die Tabelle natürlich nicht ersetzen. Nutzen und Risiko einer Therapie müssen grundsätzlich im Einzelfall abgewogen werden. Sollte zwischen Ihrer Empfehlung und der im Beipackzettel eine Diskrepanz bestehen, ist es natürlich notwendig, die werdende Mutter darüber aufzuklären.
Arzneimittelpass
, Ratgeber und Arzneimitteldokumentation in einem, informiert und begleitet die (werdende) Mutter
Im vorderen Ratgeber-Bereich werden die häufigsten Gesundheitsprobleme kurz und prägnant beleuchtet: wie welche Beschwerden selbst gelindert werden können, welche Stoffe nötig sind, um typische Mangelerscheinungen auszugleichen, wo Risiken drohen könnten und wann ärztlicher Rat eingeholt werden sollte. Die aufgeführten Indikationen entsprechen in etwa denen auf der Beratungstabelle. Arzneistoffe werden im Arzneimittelpass dagegen nur vereinzelt genannt, denn die Auswahl ergibt sich erst im individuellen Beratungsgespräch.
Die beiden letzten Seiten im Pass sind der Dokumentation vorbehalten. Dort können alle angewendeten Medikamente eingetragen werden. Das hilft nicht nur dem Arzt oder Apotheker, sondern auch der werdenden Mutter selbst, die Übersicht über ihre Arzneimitteltherapie zu behalten. Der Ausweis sollte vor jeder erneuten Arzneimittelanwendung vorgelegt werden.
Der Pass wird der Schwangeren oder Stillenden beim ersten Kontakt (gegen eine Gebühr von ca. 3 Euro) mitgegeben. Die meisten Mütter werden mit dem Pass immer wieder ihre betreuende Institution aufsuchen.
Leitfaden
(für Apotheken) erläutert das DGK-Konzept und beinhaltet einen Entwurf für ein
Ärzteanschreiben
.
Der Leitfaden erklärt die Ziele, wie die Materialien eingesetzt werden sollen und wo bei besonderen Fragestellungen Rat eingeholt werden kann. Vom DGK-Konzept profitieren Patientinnen, Apotheker, Ärzte und auch Hebammen gleichermaßen: Fachkundige Apothekenmitarbeiter werden einer Patientin im Zweifelsfall immer raten, einen Arzt und/oder eine Hebamme zu konsultieren. Mit der dem Leitfaden beigefügten Vorlage
Ärzte-Anschreiben
können Apotheken Ärzte o. ä. über ihren Service informieren. Die Vorlage steht auch als Word-Dokument (Software Microsoft Word erforderlich) zur Verfügung. Sie können den Inhalt beliebig abändern und dann auf Ihrem Briefbogen ausdrucken. Den Zugang (Kennwort) zu dieser Datei erhalten Sie mit den DGK-Materialien.
Plakate
als Blickfang für PR
Für Aufmerksamkeit beim Publikum sorgen Plakate, die in zwei verschiedenen Größen mit zum Umfang der DGK-Materialien gehören. Schaufenster, Eingangstür, Straßenstopper und Infowand sind dafür geeignete Plätze. So kann für den besonderen Service geworben werden.
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Diesen Artikel haben wir am Donnerstag, 29. November 2007 in unseren Katalog aufgenommen.
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